2014

Jan veröffentlicht sein lange geplantes Rock-Album. Es ist mal angriffslustig und ätzend, mal alles umarmend und voller Liebe. In den zwölf Stücken stecken Rage und Ramones, Lenny und Lemmy, Nina und Udo, Punkrock und Powerpop, der Sound der frühen Arctic Monkeys und der Geist der Hamburger Schule. "Hammer & Michel" ist Gitarrenmusik, zu der Mädchen tanzen wollen – mit gerecktem Mittelfinger und Melodien für Millionen. Welcome to Ham-Rock!
Wacken (2014)
Liebe (2014)
St. Pauli (2014)
Hammer & Michel (2014)

2009-2013

"Wir Kinder vom Bahnhof Soul" war in jeder Hinsicht die konsequente Fortsetzung von "Mercedes-Dance". Noch mehr Funk. Noch mehr Seele. Noch mehr Euphorie. Und während der Disko-Express mit jeder Show geschmeidiger gen Vollendung glitt, zelebrierte Jan Delay die Vielseitigkeit. Er rappte mit Marteria und Haftbefehl. Er sang mit Udo Lindenberg und Moonbootica. Und nebenbei zerlegte er gemeinsam mit den Beginner-Brudis die ganz großen Festivalbühnen. Ob Air Max oder Lackschuh, "Wetten, dass…?" oder Splash! – wenn die Torte spricht, haben auch die Kuchen Pause.
Soundhaudegen (mit Silly Walks Movement) (2009)
I’m Raving (mit Moonbootica) (2009)
Nicht mein Problem (mit Silbermond) (2009)
Einfach mal sehn (mit Dennis Lisk) (2009)
Oh Jonny (2009)
Wir Kinder vom Bahnhof Soul (2009)
Disko (2009)
Hoffnung (2009)
Live! Wir Kinder vom Bahnhof Soul (2010)
Large (2010)
Wie mach ich dir das klar (mit Marteria) (2010)
Cheech & Chong (mit Haftbefehl) (2012)
Hamburg brennt!! Live (2012)
Reeperbahn 2011 (What It’s like) (2012)

2006-2008

Wieder folgte auf den großen Erfolg das große Experimentieren. Als DJ Flashdance spielte er Michael Jackson und Chic. Als Fan Jan Phillip Eißfeldt hörte er Meters und Crusaders. Als Künstler Jan Delay wollte er die ultimative Tanzplatte aufnehmen. Heraus kamen "Mercedes-Dance" und ein musikalischer Neuanfang. Der erste Gig mit der Disko No. 1 im niedersächsischen Städtchen Vechta war noch ein Experiment mit offenem Ausgang. Das abschließende Konzert im Hamburger Stadtpark wurde zum triumphalen Heimspiel. Und der Mercedes-Dance rollt bis heute.
Halt Es Fest (mit James Last) (2006)
Klar (2006)
Mercedes-Dance (2006)
Für immer und dich (2006)
Feuer (2007)
Im Arsch (mit Udo Lindenberg) (2007)
Türlich, türlich (Word Up) (2007)
Mercedes-Dance Live (2007)
Searching… – The Dubs (2007)
Der Mond (mit Moonbootica) (2007)
Alles bleibt anders (mit Dynamite Deluxe) (2008)
Ganz anders feat. Udo Lindenberg (2008)

2003-2005

Beginner back (Rick-Ross-Stimme). Das "Absolute" strichen die drei aus dem Bandnamen. Ihr sprichwörtliches Versprechen "Wir werden weiterrocken" aber hielten sie. Auf dem Comeback-Album "Blast Action Heroes" trafen sich hanseatischer Humor und salonfähiger Swag, der Bumms von Outkast und Jay Z und die Samplekunst der alten Schule. Dafür gab es die erste Nummer-Eins-Platzierung in Jans Karriere – und fette Festivalshows mit Konfetti und Kuscheltierkostüm als Zugabe. Back in town. Abersowasvon.
Team Eimsbush Vol.1 (2003)
Fäule (2003)
Blast Action Heroes (2003)
Gustav Gans (2004)
Morgen Freeman (2004)
Die derbste Band der Welt (DVD) (2004)
The Early Years 1992-1994 (2004)
Durch Die Wand feat. Eizi Eiz von Olli Banjo (2004)
Mel and Eiz Air (Rapper's Delight) (mit Melbeatz & Mieze) (2004)
Lang ist her (mit Samy Deluxe) (2005)
Nie mehr (mit Denyo & Nico Suave) (2005)

2001-2002

Schon 1999 hatte Jan aus Nenas "Irgendwie Irgendwo Irgendwann" eine Roots-Reggae-Palme geschnitzt. Nun legte er ein komplettes Album nach. "Searching For The Jan Soul Rebels" war Jans Antwort auf das Platzen der Deutschrap-Blase und seine Rolle als Popstar wider alle Wahrscheinlichkeit. Den Abturn konterte er mit Haltung und Hymnen für die Ewigkeit. "Ich möchte nicht, dass ihr meine Lieder singt!" wurde sein Mantra, Jan Delay seine neue Identität als Künstler. Nebenbei macht er als La Boom gemeinsam mit Kaspar "Tropf" Wiens – noch heute sein Produktionspartner und Soundhaudegen – grandios verballerten, instrumentalen Schnipsel-Hop für alle Queens Of The Stoner Age. Heavy Heavy Listening!
Style Liga Compilation Vol. 1 (2001)
Vorsprechtermin / Sleepwalker bittet zum Vorsprechtermin (2001)
Ich möchte nicht, dass ihr meine Lieder singt! (2001)
Searching For The Jan Soul Rebels (2001)
60 Hz / www.hitler.de (2001)
Vergiftet (2001)
Die Welt steht still EP (mit Sam Ragga Band) (2002)
Atarihuana (La Boom) (2002)
Soundhaudegen (mit Silly Walks Movement) (2002)
Mach Mal Halblang (mit Dj Desue) (2002)

1997-2000

Die späten Neunziger waren die Goldene Ära des deutschen Hip-Hop. Und Jan war einer ihrer Spiritus Styler. Er gründete das Eimsbush-Label und vertickte das legendäre Demotape von Dynamite Deluxe. Er hing mit der Mongo-Clikke im sagenumwobenen "Eimsbush Bassment" ab und machte rund um die Uhr Beats und Reime klar, als gäbe es kein Morgen. Mit den Absoluten Beginnern legte er zudem den Albumklassiker jener Ära vor. "Bambule" war Raps trojanisches Pferd auf dem Ritt durch die Instanzen der Industrie – und veränderte für immer, wie wir reden, was wir rocken und wozu wir raven.
Eimsbush Tapes Vol. 3 - The Ultimate Freestyle Tape (1998)
Eimsbush Tapes Vol. 2 - La Boom (1998)
Bambule (1998)
Rock On (1998)
Liebes Lied (1998)
Hammerhart (1999)
Füchse (mit Samy Deluxe) (1999)
Style Liga Nr. 1 (1999)
Irgendwie, irgendwo, irgendwann (1999)
Grüne Brille EP (mit Dynamite Deluxe) (2000)
Rock On & On (2000)
Boombule (Bambule Remixed) (2000)

1994-1996

"Viele verschiedene Stile, jedoch sind wir aus einem Holz geschnitzt." Die Zeile aus der "Ill Styles"-EP war das Mission Statement jener Zeit. Mit Live-Drums, Samplern, Plattenspielern und Moog-Synthesizern entwickelten die Abeez in einer gefühlten Endlos-Jam ihren eigenen Hip-Hop-Sound. Der Groove vom Funk. Die Attitüde von Punk. Beats aus NYC und LDN. Bässe aus Kingston. Texte aus der Roten Flora. Alles kam zusammen auf der ersten LP "Flashnizm (Stylopath)". Die ist bis heute die spirituelle Grundlage für Jans Umgang mit Regeln und Genregrenzen. Free your mind and your ass will follow!
Ill Styles (1994)
Die Kritik an den Platten kann die Platten der Kritik nicht ersetzen (1995)
Flashnizm (1996)
Natural Born Chillas (1996)

1991-1993

Es wäre heut' nicht wie es ist, wär' es damals nicht gewesen wie es war! 1991 gründete der damals 15-jährige Jan mit u.a. Denyo, DJ Mad und Platin Mardin die Gruppe Absolute Beginner. Ihre Vorbilder waren Public Enemy und Advanced Chemistry, jedes Wochenende fraßen sie Kilometer auf der A7 und sammelten Fleißbildchen auf den Jams und Jugendhausbühnen des Landes. 1992 erschien auf dem "Kill The Nation With A Groove"-Sample ihr erster Song, die ACAB-Hymne "K.E.I.N.E.".1993 folgte die erste EP "Gotting" beim Hamburger Indie-Label Buback. Der Rest? Ist Gestyle.
Gotting (1993)
Kill the Nation With a Groove (1993)